Artförderung Wanstschrecke im Schaffhauser Randen

Arbeitsgemeinschaft Kulturlandschaft Randen (KURA)

Die Wanstschrecke gehört aufgrund ihrer Grösse und ihres einmaligen Gesangs zu den faszinierendsten einheimischen Heuschreckenarten. Neben grösseren Vorkommen in den westlichen Voralpen und im westlichen Jura gibt es noch eine kleine Population auf dem Schaffhauser Randen. Dort besiedelt die Wanstschrecke vor allem extensiv bewirtschaftete Glatthaferwiesen. Durch die Nutzungsintensivierung in den letzten Jahren sind verschiedene Vorkommen gefährdet und das Erlöschen einzelner Vorkommen in den letzten Jahren gilt als erwiesen. Vor diesem Hintergrund initiierte die Arbeitsgemeinschaft Kulturlandschaft Randen 2006 ein Projekt zur Förderung der Wanstschrecke. Ziel war es, bekannte und neue Vorkommen der Art im Projektgebiet zu erfassen und deren Lebensräume durch Bewirtschaftungsverträge und Vertragsanpassungen zu sichern. Während den Kartierung in den Jahren 2007 und 2008 konnten nur an sechs von elf aus früheren Jahren bekannten Standorten noch Wanstschrecken nachgewiesen werden. Darüber hinaus wurde die Art an vier Standorten neu entdeckt. Die Kartierung erlaubte es, Parzellen mit ungenügendem Schutz auszumachen und Schutzempfehlungen zu formulieren. Diese wurden zum Teil bereits umgesetzt.

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